INTERVIEW MIT UWE WIDMANN
Interview mit Uwe Widmann
Uwe Widmann ist seit Jahren eine feste Größe im internationalen Triathlonzirkus. Seit 1997 ist er bei den Profis dabei und liefert seitdem eine kon- stante Leistung ab. Ende 2010 feierte Widmann seinen 40. Geburtstag. Grund genug für uns, mit dem Siebtplatzierten des Ironman 70.3 St. Pölten über die aktuelle Saison zu sprechen.
Du bist letztes Jahr 40 Jahre alt geworden. Wie sehen deine Zukunftspläne aus?
Für mich ist noch nicht Schluss. Ich habe noch so viel Energie und so viel Spaß an meinem Sport, dass ich noch mindestens 2 Jahre mit voller Kraft und Intensität Triathlon machen möchte. Der bisherige Saisonverlauf ist ja auch sehr zufrie- denstellend und ich konnte schon ein paar gute Ergebnisse erzielen und auch ein paar Jüngeren die Hacken zeigen.
Wie sieht Deine Vorbereitung auf einen Ironman aus?
In den letzten 4 Wochen habe ich 2 Vorbereitungsrennen über die halbe Ironmandistanz absol- viert. Nach einer Regenerationswoche schließt sich noch mal ein Trainingsblock mit umfangsbe- tontem spezifischem Ironmantraining an, bevor es dann Anfang Juli in die Taperphase geht.
Wie sehen deine Saisonziele aus?
Das erste Saisonziel war der Ironman Südafrika, bei dem ich mit Platz 7 schon Punkte im neuen „Kona Pro Ranking“ der WTC sammeln konnte. Danach folgte ein 7. Platz beim Ironman 70.3 St. Pölten und das nächste Teilziel ist dann Frankfurt. Danach hoffe ich im Ranking unter den ersten 50 zu liegen und somit die Qualifikation für Hawaii zu haben.
Wo bereitest du dich generell auf die Saison vor? Hast du ein extra Trainingsdomizil?
Am liebsten trainiere ich zu Hause bzw. wo meine Familie ist. Ich mag es gerne, mein gewohntes Umfeld und die gewohnten Trainingsstätten um mich zu haben. Im Winter zieht es aber auch mich auf Grund des Wetters ab und zu gen Süden. Hier sind für mich die Kanaren und auch Mallorca bevorzugte Trainingsreviere.
Was empfiehlst du jedem Neuanfänger?
Sich auf das Abenteuer Triathlon einzulassen. Man sollte sich am besten von erfahrenen Tri- athleten Ratschläge holen, sich gleichzeitig aber auch nicht verunsichern lassen. Material und tausende Trainingskilometer sind wichtig aber am Anfang nicht alles. Der Anschluss an einen lokalen Triathlonclub mit Trainer ist meist eine gute Option. Wer über eine gute Fitness verfügt und sich gewissenhaft vorbereitet kommt beim ersten Triathlon sicher ins Ziel.
Seit ca. einem Monat bist du das deutsche Werbegesicht der Uhrenmarke Sector No Limits. Wie kam es zu der Kooperation?
Sector No Limits und meine Person: Das passt wie die Faust aufs Auge. Sector verkörpert die Begeisterung für Sport und das Überschreiten von körperlichen Grenzen. Genau das ist es, was auch mich und meinen Sport auszeichnet. Daher war ich von Anfang an sehr angetan von der Marke und eine Kooperation mit Sector No Limits war die logische Schlussfolgerung für mich. Ich bin übrigens nicht das einzige Werbegesicht. Es gibt das so genannte Sector No Limits Team, eine internationale Truppe von Extremsportlern. Sie alle erbringen überdurchschnittliche Leistungen in ihren Disziplinen.
Wie unterstützt Dich Sector No Limits?
Im Rahmen unserer Kooperation unterstützt mich Sector No Limits mit Sportuhren von höchster Qualität. Während des Trainings trage ich die Herzfrequenzmesser der Expander Serie. Damit kontrolliere und überwache ich meine Rad- und Laufeinheiten und auch meine Wettkämpfe.



