E-BOOK-VERSION 2012

OSPALY GEWINNT AUSTRIA IRONMAN 70.3 VOR MICHI WEISS

Karin Thürig gewinnt bei den Damen 

Auch ohne die beiden großen Namen Chris Mc Cormack und Marino Vanhoenacker war der diesjährige Austria IRONMAN 70.3 St. Pölten wieder an Spannung kaum zu überbieten. Aus österreichischer Sicht ganz besonders erfreulich war, dass es ausgerechnet ein Österreicher war, der das Rennen spannend gemacht hat. Österreichs heißestes Eisen Michi Weiss war es, der für einen wahren Krimi gesorgt hat.

Ospaly schnellster Schwimmer

Seiner Favoritenrolle gerecht wurde der Vorjahressieger gleich bei der Auftaktdisziplin. Mit einer Zeit von 24:12 stieg er mit deutlichem Vorsprung aus dem Wasser und machte sich gleich auf und davon. Dahinter eine Gruppe mit dem schnellsten Österreichischen Schwimmer Dominik Berger. Mehr als dreieinhalb Minuten dahinter kam die Gruppe mit den österreichischen Favoriten um Michi Weiss und Max Renko.

Weiss mit schnellstem Radsplit

Von einem anderen Stern fuhr heute der kolportierte schnelleste Radfahrer der Triathlonszene. Michi Weiss drehte am Rad richtig auf und fuhr mit einer zeit von 2 Stunden und 5 Minuten den absolut schnellsten Radsplit des Tages. Die zweitschnellste Radzeit hatte Filipp Ospaly - 8 (!) Minuten langsamer. Michi kurz nach dem Rennen zu triaguide.tv: "Ich habe heute einfach voll aufgedreht, ich bin 360 Durchschnittswatt gefahren, so viel wie noch nie zuvor".

Mit gut vier Minuten Vorsprung ging Michi Weiss auf die Laufstrecke. Doch die Hitze und der schnelle Radsplit setzte dem in Colorado lebenden Gumpoldskirchner ziemlich zu. Stück für Stück kam der Tscheche näher und passierte Weiss schließlich drei Kilometer vor dem Ziel.

Somit war das Duell um den Sieg entschieden. Filip Ospaly konnte sich nach 03:55:27 als Sieger feiern lassen, knapp dahinter der sichtlich zufriedene Michi Weiss mit einer Endzeit von 03:56:01 und dem Briten Paul Amy, der sich mit einer Zeit von 3:57:41 den dritten Platz am Podium sichern konnte.

Karin Thürig gewinnt das Damenrennen

Die Schweizerin Karin Thürig, die aufgrund ihrer Radstärke und dem schweren Kurs zu den Geheimfavoriten zählte, machte St. Pölten zu ihrem Rennen. Nach dem Schwimmen lag sie noch auf Platz 7, dann ließ sie aber nichts mehr anbrennen. Mit der schnellsten Rad- und Laufzeit gewann sie das Rennen mit einer Zeit von 04:20:34 vor der Vorjahreszweiten Erika Csomor (04:24:19) und der letztjährigen Siegerin Yvonne Van Vlerken (04:26:56). Platz 4 und damit beste Österreicherin war sensationell die Debutantin Eva Wutti, die das Publikum mit einer Zeit von 04:31:51 begeisterte.

 

 

 

 

 

AKTUELLE EZINE-AUSGABE